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Nach dem Windschutzscheibentausch – Diese ersten Stunden entscheiden mit

Klebstoff, Wegfahrzeit, Waschanlage und Fahrzeugnutzung: Was nach dem Einbau einer neuen Frontscheibe wirklich wichtig ist


Die neue Windschutzscheibe ist eingebaut.
Auf den ersten Blick scheint die Arbeit damit abgeschlossen zu sein.
Die Scheibe sitzt an ihrem Platz, Sensoren und Verkleidungen sind montiert und das Fahrzeug sieht wieder aus wie vor dem Glasschaden.
Doch technisch betrachtet beginnt jetzt noch eine wichtige Phase.
Der Scheibenklebstoff muss die vorgesehene Festigkeit erreichen.
Eine moderne Windschutzscheibe wird nicht einfach mit einer Gummidichtung in die Karosserie eingesetzt. Bei den meisten heutigen Fahrzeugen ist sie fest mit dem Scheibenrahmen verklebt.
Diese Verklebung muss dauerhaft zuverlässig funktionieren.
Deshalb gibt es nach einem Windschutzscheibentausch eine sogenannte sichere Wegfahrzeit.
Erst wenn die Vorgaben des verwendeten Klebesystems erfüllt sind, sollte das Fahrzeug wieder entsprechend freigegeben werden.
Doch was darf man danach?
Kann man sofort auf die Autobahn fahren?
Darf die Klimaanlage eingeschaltet werden?
Wann ist eine Autowäsche möglich?
Und warum bekommt man bei verschiedenen Autoglasbetrieben möglicherweise unterschiedliche Angaben zur Abholzeit?
Die Antworten hängen vor allem vom verwendeten Klebesystem, den Verarbeitungsbedingungen und den Vorgaben für das konkrete Fahrzeug ab.

Die Windschutzscheibe wird Teil des Fahrzeugs


Eine moderne Frontscheibe ist kein lose eingesetztes Glasteil.
Sie wird mit einem speziellen Scheibenklebstoff fest mit der Karosserie verbunden.
Der Klebstoff befindet sich zwischen der Windschutzscheibe und dem vorbereiteten Klebeflansch der Karosserie.
Nach dem Einsetzen beginnt das Klebesystem auszuhärten beziehungsweise seine vorgesehene Festigkeit aufzubauen.
Das ist einer der Gründe, warum ein Fahrzeug nicht unmittelbar nach dem Einsetzen der neuen Scheibe einfach wieder auf die Straße geschickt werden sollte.
Die erforderliche Zeit hängt vom eingesetzten Produkt und den jeweiligen Bedingungen ab.
Professioneller Windschutzscheibentausch bedeutet deshalb nicht nur:
alte Scheibe heraus – neue Scheibe hinein.
Auch das Klebesystem und dessen korrekte Verarbeitung gehören zum gesamten Reparaturprozess.


Was bedeutet „sichere Wegfahrzeit“?


Im Zusammenhang mit Scheibenklebstoffen wird häufig von der sicheren Wegfahrzeit gesprochen.
Damit ist vereinfacht gesagt die Zeit gemeint, die nach der Verklebung eingehalten werden muss, bevor das Fahrzeug entsprechend den Vorgaben des Klebstoffsystems wieder freigegeben werden kann.
Diese Zeit sollte nicht mit einer vollständigen Endaushärtung verwechselt werden.
Ein Klebstoff kann bereits die für die Fahrzeugfreigabe vorgesehene Festigkeit erreicht haben, obwohl der chemische Aushärtungsprozess noch weiterläuft.
Für den Kunden ist deshalb vor allem entscheidend:
Wann darf das Fahrzeug nach dem Scheibentausch wieder sicher genutzt werden?
Diese Information sollte der Autoglasbetrieb anhand des tatsächlich eingesetzten Klebesystems geben.


Nicht jeder Scheibenkleber benötigt dieselbe Zeit


Scheibenklebstoffe unterscheiden sich technisch.
Es gibt unterschiedliche Produkte und Systeme mit unterschiedlichen Eigenschaften und Wegfahrzeiten.
Auch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und andere Verarbeitungsbedingungen können je nach Klebstoffsystem eine Rolle spielen.
Deshalb ist die Aussage:
„Nach einem Windschutzscheibentausch muss jedes Auto exakt X Stunden stehen“
zu pauschal.
Entscheidend ist, welches Produkt verwendet wurde und welche Vorgaben dafür gelten.
Bei Autoglas4You arbeiten wir mit hochwertigen Sika-Klebesystemen.
Abhängig vom eingesetzten System und dem konkreten Auftrag kann dadurch auch eine entsprechend schnellere Fahrzeugfreigabe möglich sein.
Der Kunde erhält bei der Fahrzeugübergabe die für seinen Auftrag relevante Information.


Warum Autoglas4You Fahrzeuge normalerweise nicht sofort herausgibt


Zeit ist für Kunden wichtig.
Viele benötigen ihr Fahrzeug beruflich oder möchten es möglichst schnell wieder nutzen.
Trotzdem sollte Geschwindigkeit beim Windschutzscheibentausch nicht wichtiger sein als die korrekte Verarbeitung.
Bei Autoglas4You wird ein klassischer Windschutzscheibentausch deshalb normalerweise als geplanter Werkstatttermin durchgeführt.
Das Fahrzeug kann beispielsweise morgens abgegeben und nach Abschluss der notwendigen Arbeiten später wieder übernommen werden.
Dadurch bleibt ausreichend Zeit für Ausbau, Vorbereitung, Montage und die erforderliche Standzeit des verwendeten Klebesystems.
Wenn eine frühere Fahrzeugübernahme notwendig ist, kann abhängig vom Fahrzeug und Auftrag geprüft werden, ob ein schnelleres Klebesystem eingesetzt werden kann.


Darf man nach der Freigabe sofort auf die Autobahn?


Wenn die sichere Wegfahrzeit eingehalten wurde und das Fahrzeug vom Fachbetrieb freigegeben ist, darf es grundsätzlich wieder normal gefahren werden.
Dazu gehört auch eine Fahrt auf der Autobahn.
Die Windschutzscheibe muss schließlich für den normalen Straßenbetrieb ausgelegt sein.
Es wäre wenig sinnvoll, ein Fahrzeug zwar für den Verkehr freizugeben, gleichzeitig aber normale Fahrgeschwindigkeiten grundsätzlich zu verbieten.
Wichtig ist deshalb weniger die Frage, ob Stadt oder Autobahn gefahren wird.
Entscheidend ist:
Wurde das Fahrzeug bereits ordnungsgemäß freigegeben?
Vor Ablauf der vorgesehenen Wegfahrzeit sollte dagegen nicht eigenmächtig losgefahren werden.


Türen vorsichtig schließen – notwendig oder Mythos?


Nach einem Scheibentausch hört man gelegentlich den Hinweis, Türen in den ersten Stunden nicht mit unnötig großer Kraft zuzuschlagen.
Der Hintergrund ist der kurzfristige Druckanstieg im Fahrzeuginnenraum beim kräftigen Schließen einer Tür.
Bei modernen Fahrzeugen gibt es zwar Druckausgleichsmöglichkeiten, trotzdem ist es während der frühen Phase nach der Verklebung sinnvoll, unnötige Belastungen zu vermeiden.
Man muss deshalb nicht jede Fahrzeugtür nur noch millimeterweise schließen.
Normale Nutzung ist nach der Freigabe vorgesehen.
Absichtliches, extrem kräftiges Zuschlagen direkt nach dem Scheibentausch bringt jedoch keinen Vorteil.


Fenster einen Spalt offen lassen?


Auch dieser Rat wird häufig weitergegeben.
Teilweise wird empfohlen, nach einem Windschutzscheibentausch für eine gewisse Zeit ein Seitenfenster leicht geöffnet zu lassen, damit beim Schließen der Türen weniger Druck im Innenraum entsteht.
Ob dies beim konkret verwendeten Klebesystem und Fahrzeug notwendig beziehungsweise empfohlen ist, sollte der ausführende Betrieb mitteilen.
Es gibt keinen Grund, daraus eine allgemeine Regel für jedes Fahrzeug und jeden Scheibenklebstoff zu machen.
Entscheidend sind die konkreten Verarbeitungsvorgaben.
Wenn der Autoglasbetrieb nach dem Scheibentausch bestimmte Hinweise gibt, sollten diese eingehalten werden.


Darf die Klimaanlage oder Heizung benutzt werden?


Nach der ordnungsgemäßen Fahrzeugfreigabe können Heizung und Klimaanlage grundsätzlich normal verwendet werden.
Die Frontscheibe ist schließlich für den alltäglichen Fahrzeugbetrieb vorgesehen.
Unnötig extreme Bedingungen unmittelbar nach einer Reparatur sind jedoch generell wenig sinnvoll.
Im normalen Betrieb muss eine korrekt eingebaute Windschutzscheibe mit den üblichen Temperaturverhältnissen im Fahrzeug zurechtkommen.
Anders sieht es aus, wenn der Autoglasbetrieb aufgrund des verwendeten Systems ausdrücklich besondere Hinweise gibt.
Dann gelten diese individuellen Vorgaben.


Was ist mit der Autowäsche?


Eine der häufigsten Fragen nach einem Windschutzscheibentausch lautet:
„Wann darf ich wieder in die Waschanlage?“
Hier sollte zwischen normalem Regen und einer Fahrzeugwäsche unterschieden werden.
Eine fachgerecht verklebte Windschutzscheibe darf selbstverständlich nicht davon abhängig sein, dass es mehrere Tage nicht regnet.
Eine Waschanlage erzeugt jedoch andere Belastungen.
Bürsten, Wasserstrahlen und je nach Anlage zusätzliche mechanische beziehungsweise druckbedingte Einwirkungen können auf das Fahrzeug wirken.
Deshalb ist es sinnvoll, die Hinweise des ausführenden Autoglasbetriebs zur ersten Fahrzeugwäsche einzuhalten.
Pauschale Zeitangaben sind weniger sinnvoll als die konkrete Empfehlung für das eingesetzte Klebesystem.


Hochdruckreiniger nicht direkt auf den Scheibenrand richten


Auch unabhängig von einem gerade erfolgten Windschutzscheibentausch sollte ein Hochdruckreiniger mit vernünftigem Abstand verwendet werden.
Direkt aus kürzester Entfernung auf Dichtungen, Zierleisten oder den Randbereich der Windschutzscheibe zu halten, ist unnötig.
Nach einem frischen Scheibentausch gilt das besonders.
Wer das Fahrzeug reinigen möchte, sollte die Hinweise des Betriebs beachten und in der ersten Zeit auf aggressive Hochdruckreinigung unmittelbar am Scheibenrand verzichten.
Das bedeutet nicht, dass die Windschutzscheibe extrem empfindlich wäre.
Es geht darum, einer frisch ausgeführten Verklebung nicht ohne Grund zusätzliche Belastungen auszusetzen.


Klebeband an der Windschutzscheibe – warum ist es manchmal vorhanden?


Nach einem Scheibentausch befinden sich bei manchen Fahrzeugen vorübergehend Klebestreifen zwischen Glas und Karosserie beziehungsweise Dachbereich.
Diese dienen nicht dazu, die Windschutzscheibe dauerhaft im Fahrzeug festzuhalten.
Die eigentliche Befestigung übernimmt der Scheibenklebstoff.
Die Klebestreifen können während der frühen Phase beispielsweise dabei helfen, die Position beziehungsweise angrenzende Bauteile zu sichern.
Wenn solche Streifen angebracht wurden, sollte der Kunde sie nicht unmittelbar selbst entfernen.
Der Autoglasbetrieb kann mitteilen, wann sie entfernt werden dürfen.


Zierleisten und Abdeckungen brauchen ebenfalls Aufmerksamkeit


Beim Windschutzscheibentausch wird nicht nur Glas bearbeitet.
Je nach Fahrzeug müssen verschiedene Bauteile demontiert und anschließend wieder montiert werden.
Dazu können gehören:
Scheibenwischer,
Wasserkastenabdeckungen,
Zierleisten,
Dachleisten,
Innenverkleidungen,
Abdeckungen rund um den Innenspiegel,
Sensor- und Kameraverkleidungen.
Nach dem Scheibentausch sollte deshalb nicht nur die Glasfläche betrachtet werden.
Auch angrenzende Bauteile müssen korrekt sitzen.
Ein professioneller Scheibentausch endet erst dann, wenn das Fahrzeug vollständig wieder zusammengebaut ist.


Leichte Klebstoffgerüche können vorübergehend auftreten


Nach einer frischen Verklebung kann im Fahrzeug beziehungsweise in unmittelbarer Nähe der Windschutzscheibe vorübergehend ein ungewohnter Geruch wahrnehmbar sein.
Das muss nicht automatisch auf ein Problem hinweisen.
Bei der Verarbeitung werden verschiedene Materialien eingesetzt, und auch Reinigungs- oder Vorbehandlungsprodukte können kurzfristig wahrnehmbar sein.
Normalerweise sollte sich ein solcher Geruch mit der Zeit verflüchtigen.
Ist er jedoch ungewöhnlich stark, bleibt dauerhaft bestehen oder treten gleichzeitig andere Auffälligkeiten auf, kann der ausführende Betrieb kontaktiert werden.


Leichte Geräusche nach dem Scheibentausch genauer beobachten


Eine neue Windschutzscheibe sollte im normalen Fahrbetrieb keine auffälligen Windgeräusche verursachen.
Tritt nach dem Austausch plötzlich ein deutliches Pfeifen oder ungewöhnliches Strömungsgeräusch auf, sollte geprüft werden, woher es kommt.
Nicht jedes Geräusch bedeutet automatisch eine undichte Verklebung.
Auch Zierleisten, Abdeckungen oder andere angrenzende Bauteile können Geräusche verursachen.
Trotzdem gilt:
Ein neues, deutliches Geräusch nach dem Scheibentausch sollte nicht einfach ignoriert werden.
Der Fachbetrieb kann kontrollieren, ob alle Bauteile korrekt sitzen.


Wasser im Fahrzeug ist nicht normal


Eine korrekt eingebaute Windschutzscheibe muss dicht sein.
Regen oder normale Fahrzeugwäsche dürfen nicht dazu führen, dass Wasser über die Scheibenverklebung in den Innenraum gelangt.
Wer nach einem Windschutzscheibentausch Feuchtigkeit, Tropfen oder Wasser im Bereich der A-Säulen, des Dachhimmels oder Armaturenbretts bemerkt, sollte den Autoglasbetrieb informieren.
Allerdings muss die Ursache geprüft werden.
Wasser im Fahrzeuginnenraum stammt nicht zwangsläufig von der Windschutzscheibe.
Auch andere Bereiche des Fahrzeugs können für einen Wassereintritt verantwortlich sein.
Deshalb ist eine fachliche Kontrolle sinnvoller als eine vorschnelle Schlussfolgerung.


Regensensor nach dem Scheibentausch


Viele Fahrzeuge besitzen einen Regensensor im Bereich des Innenspiegels.
Dieser erkennt Feuchtigkeit auf der Windschutzscheibe und steuert abhängig vom Fahrzeug die automatische Wischerfunktion.
Beim Scheibentausch muss der Sensor beziehungsweise seine optische Anbindung an die neue Windschutzscheibe korrekt berücksichtigt werden.
Nach dem Austausch sollte die Funktion entsprechend kontrolliert werden.
Reagiert der automatische Scheibenwischer anschließend ungewöhnlich, sollte dies dem Betrieb mitgeteilt werden.
Die Ursache kann beispielsweise im Sensorbereich beziehungsweise dessen Montage liegen und sollte geprüft werden.


Fahrerassistenzkameras machen den Scheibentausch komplexer


Bei modernen Fahrzeugen befindet sich hinter der Frontscheibe häufig eine Kamera für Fahrerassistenzsysteme.
Sie kann beispielsweise für Spurhaltefunktionen, Verkehrszeichenerkennung oder andere Assistenzsysteme eingesetzt werden.
Beim Windschutzscheibentausch verändert sich die optische Umgebung beziehungsweise die Scheibe vor dieser Kamera.
Deshalb kann nach Herstellervorgabe eine Kamerakalibrierung erforderlich sein.
Diese ist ein eigener technischer Arbeitsschritt und sollte nicht mit der Aushärtungszeit des Scheibenklebstoffs verwechselt werden.
Das Fahrzeug kann also aus Sicht des Klebstoffs bereits eine bestimmte Festigkeit erreicht haben, während für die vollständige Fertigstellung noch Arbeiten an den Assistenzsystemen notwendig sind.


Kamerakalibrierung bei Autoglas4You in Hagenbrunn


Bei Autoglas4You kann die notwendige Kamerakalibrierung der Fahrerassistenzsysteme in Hagenbrunn durchgeführt werden.
Dadurch können Scheibentausch und die erforderliche Kalibrierung entsprechend miteinander kombiniert werden.
Welche Kalibrierungsmethode notwendig ist, hängt vom jeweiligen Fahrzeug und System ab.
Je nach Herstellervorgabe können unterschiedliche Verfahren vorgesehen sein.

Weitere Informationen: kamerakalibrierung-der-fahrerassistenzsysteme


Warnmeldungen nach dem Scheibentausch nicht ignorieren


Moderne Fahrzeuge überwachen viele elektronische Systeme selbst.
Erscheint nach dem Windschutzscheibentausch eine neue Warnmeldung zu Kamera, Sensorik oder Fahrerassistenzsystemen, sollte diese nicht einfach dauerhaft ignoriert werden.
Nicht jede kurzfristige Meldung bedeutet automatisch einen Defekt.
Manche Systeme benötigen beispielsweise bestimmte Bedingungen oder einen vorgesehenen Kalibrierungsprozess.
Bleibt eine Warnung bestehen, sollte jedoch geprüft werden, ob ein Zusammenhang mit dem Scheibentausch beziehungsweise einem betroffenen System besteht.


Darf man unmittelbar nach dem Scheibentausch über schlechte Straßen fahren?


Nach Ablauf der sicheren Wegfahrzeit ist das Fahrzeug grundsätzlich wieder für den vorgesehenen Straßenbetrieb freigegeben.
Trotzdem ist es vernünftig, unmittelbar nach einer Reparatur unnötig extreme Belastungen zu vermeiden.
Absichtlich mit hoher Geschwindigkeit über tiefe Schlaglöcher, harte Bordsteinkanten oder sehr schlechte Straßen zu fahren, ist ohnehin für kein Fahrzeug empfehlenswert.
Eine korrekt verklebte und freigegebene Windschutzscheibe muss normalen Straßenbedingungen standhalten.
Entscheidend bleibt deshalb wieder die Einhaltung der vorgeschriebenen Wegfahrzeit.


Warum eine genaue Abholzeit erst nach Planung sinnvoll ist


Kunden möchten verständlicherweise wissen:
„Wann ist mein Auto fertig?“
Die Antwort hängt nicht nur davon ab, wie lange der mechanische Austausch der Windschutzscheibe dauert.
Berücksichtigt werden müssen unter anderem:
Ausbau der alten Scheibe,
Vorbereitung des Scheibenrahmens,
Einbau der neuen Windschutzscheibe,
Klebstoffsystem,
sichere Wegfahrzeit,
Montage von Verkleidungen und Sensoren,
gegebenenfalls Kamerakalibrierung,
abschließende Kontrolle.
Deshalb ist eine realistische Terminplanung wichtiger als eine möglichst kurze theoretische Montagezeit.
Bei Autoglas4You wird ein Windschutzscheibentausch normalerweise so geplant, dass das Fahrzeug morgens übernommen und nach Abschluss der erforderlichen Arbeiten wieder abgeholt werden kann.


Schneller Klebstoff kann eine frühere Fahrzeugfreigabe ermöglichen


Nicht jeder Kunde kann sein Fahrzeug einen ganzen Arbeitstag entbehren.
Für solche Situationen können Klebesysteme mit kürzerer sicherer Wegfahrzeit interessant sein.
Bei Autoglas4You kann je nach Auftrag und technischer Möglichkeit ein entsprechendes Sika-Schnellklebesystem eingesetzt werden.
Dadurch kann eine frühere Fahrzeugübergabe möglich sein.
Ob diese Option beim konkreten Fahrzeug sinnvoll beziehungsweise verfügbar ist, sollte bereits bei der Terminvereinbarung geklärt werden.
Wichtig bleibt:
Eine schnellere Freigabe bedeutet nicht, dass auf technische Vorgaben verzichtet wird.
Im Gegenteil.
Die kürzere Zeit ergibt sich aus den Eigenschaften des dafür vorgesehenen Klebesystems.


Die ersten Stunden sind wichtig – aber keine Angst vor dem Auto


Nach all diesen Hinweisen könnte der Eindruck entstehen, eine frisch eingebaute Windschutzscheibe müsse tagelang wie rohes Ei behandelt werden.
Das ist nicht der Fall.
Ein professionell eingebautes Fahrzeug wird erst dann freigegeben, wenn die dafür relevanten Voraussetzungen erfüllt sind.
Danach soll es wieder normal genutzt werden können.
Die wichtigsten Punkte sind deshalb überraschend einfach:
Die vorgegebene Wegfahrzeit einhalten.
Individuelle Hinweise des Autoglasbetriebs beachten.
Unnötige extreme Belastungen unmittelbar nach dem Einbau vermeiden.
Bei auffälligen Geräuschen, Wasser oder Warnmeldungen nachfragen.
Mehr muss der Fahrzeugbesitzer normalerweise nicht selbst tun.


Fazit


Nach dem Einbau einer neuen Windschutzscheibe ist die Arbeit nicht in dem Moment abgeschlossen, in dem das Glas im Fahrzeug sitzt.
Der Scheibenklebstoff benötigt die für das jeweilige System vorgesehene Zeit, um die erforderliche Festigkeit für die Fahrzeugfreigabe zu erreichen.
Genau deshalb ist die sichere Wegfahrzeit ein wichtiger Bestandteil eines professionellen Windschutzscheibentauschs.
Wie lange sie dauert, hängt vom verwendeten Klebesystem und den jeweiligen Vorgaben ab.
Nach der ordnungsgemäßen Freigabe kann das Fahrzeug grundsätzlich wieder normal genutzt werden.
Trotzdem sollten die individuellen Hinweise des Fachbetriebs zu Fahrzeugwäsche, Hochdruckreiniger oder anderen Belastungen beachtet werden.
Bei modernen Fahrzeugen kommt häufig noch ein weiterer Punkt hinzu:
Kameras und Fahrerassistenzsysteme können nach dem Scheibentausch zusätzliche Arbeiten beziehungsweise eine Kalibrierung erforderlich machen.
Ein fachgerechter Windschutzscheibentausch besteht deshalb nicht nur aus Glas und Klebstoff.
Die richtige Scheibe, saubere Vorbereitung, hochwertiges Klebesystem, ausreichende Wegfahrzeit und gegebenenfalls Kamerakalibrierung gehören zusammen.

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